Die Cayman Islands
Die Cayman Islands, oder zu deutsch Kaimaninseln, sind 3 Inseln etwa 350 km südlich von Kuba und offiziell britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreiches. Das ist auch der Grund, warum auf den Inseln Englisch gesprochen wird. Mit einer Fläche von 264 km² sind die Inseln eher klein. c, mit der Hauptstadt George Town. Sie beherbergt auch den Großteil der 50.000 Menschen, die auf den Inseln leben. Die beiden kleineren Inseln Little Cayman und Cayman Brac sind weniger stark besiedelt, aber nicht minder schön.
Wer als Urlauber auf die Kaimaninseln kommt, der wird sich wohl größtenteils auf der geschäftigen Grand Cayman aufhalten. Das kommt nicht von ungefähr, denn auf der Hauptinsel finden sich die meisten Hotels, Restaurants, Geschäfte und viele der wichtigsten Touristenattraktionen. Manch einer freut sich auch über das zollfreie Einkaufen. Wie so manches Tropenparadies auch, bieten die Cayman Islands Besuchern natürlich traumhafte Strände, feinsandig und weiß. Ein Spaziergang über den knapp neun Kilometer langen Seven Mile Beach schafft bei Touristen den ersten und vielleicht auch besten Eindruck über die Schönheit der Insel. Jeder Urlauber wird beim erleben des märchenhaften Strandes, des fast schon unverschämt türkisen Wassers und der karibischen Sonne seine Seele baumeln lassen.
Doch die Kaimaninseln haben noch ein zweites, sehr schönes Gesicht - das unter Wasser. Für ambitionierte Taucher und Schnorchler warten hier faszinierende Korallenriffe und zwei Schiffswracks. Auf Grand Cayman ist es sogar möglich mit zahmen Stachelrochen zu tauchen. Die Kehrseite ist allerdings, dass dieses Angebot von Urlaubern recht überlaufen ist. Doch auch George Town, die Hauptstadt der Inseln hat einiges zu bieten. Neben dem Glockenturm für den Namens gebenden König Georg V., die Legislative Assembly, Courts Building gibt es an der Uferpromenade auch das interessante Cayman Maritime and Treasure Museum.
In Bodden Town, der früheren Hauptstadt, liegen die Pirate's Caves, ein unterirdisches Höhlensystem, dass im 18. Jahrhundert tatsächlich eine Zuflucht für Freibeuter war. Und wer nicht genug bekommen kann vom Piratenflair, der sollte sich aufmachen nach Rum Point, im Norden der Insel. Wer es allerdings ruhiger angehen will, der soll auf Little Cayman und Cayman Brac entspannen und ausruhen.
